Alle Informationen und Videos auf der Webseite: www.mobilemovie-hamburg.de

Donnerstag, 5. April 2012

Ungewöhnliche Leinwände: Premiere mitten in der Stadt!

Handys in der Schule – erfolgreiches Projekt MobileMovie geht in die dritte Runde

Handy an! Und Action! – Produktion von Handyfilmen im Kunstunterricht

Hamburg; 05.04.2012 – Über 300 Schüler von 11 Hamburger Schulen beteiligten sich im Schulhalbjahr 2011/2012 an dem bundesweit preisgekrönten Projekt MobileMovie. 86 Handyclips haben die Jugendlichen insgesamt produziert. Mit der Premiere am 4. April startete das Projekt nun in eine neue Ära.

„Das war ein voller Erfolg!“, verkündete Klaus Küchmeister, Gründer der Initiative MobileMovie und Lehrer am Gymnasium Meiendorf, nach der Filmpremiere „MobileMovies to go“. In Kooperation mit A Wall is a Screen wurde in einem einstündigen „Filmrundgang“ eine Auswahl der insgesamt 86 Filmbeiträge an fünf verschiedene Wände der Hamburger Innenstadt – u.a. Eingang Europapassage, Karstadt/Mönckebergstraße und Gertrudenkirchhof – projiziert. Die Clips zeigen urbane Räume mit einer frischen und inspirierenden Wahrnehmung. Dabei bringen die jungen Filmemacher ihre Handys in außergewöhnliche Positionen und Perspektiven. Ob mit Kreppband ums Schienenbein gebunden, an einem Skateboard befestigt oder auf den Staubsaugerschlauch geklebt – die Kameraperspektive der circa 1-minütigen Filme ist entscheidend.
Das bundesweit preisgekrönte medienpädagogische Projekt fand schon zum zweiten Mal in Kooperation von Hamburger Schulen, dem Landesinstitut für Lehrerbildung (LI) und außerschulischen Partnern wie dem jaf e.V. – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg statt. Klaus Küchmeister ist sich sicher: „Die vielen bundesweiten Preise, die das Projekt erhalten hat, belegen den Erfolg dieser Form von Medienkompetenzförderung – nicht nur bei Schülern, sondern auch bei Lehrern. So muss moderne Medienpädagogik aussehen. Die Premiere des letzten Durchgangs war zugleich auch der Startschuss für den nächsten. Wir hoffen hierfür weiterhin die notwendige Unterstützung zu erhalten.“

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